Abschlie├čend kann also festgehalten werden, dass es trotz der neuesten Erkenntnisse im Moment noch so manche ungekl├Ąrte Fragen zu den kommenden MacBook-Modellen gibt. Wir hoffen also einfach darauf, dass Apple die Mac-Gemeinde nicht mehr allzu lange warten l├Ąsst und wirklich sp├Ątestens zur WWDC 2016 im Juni Klarheit diesbez├╝glich schafft.Nach den Produktvorstellungen des gestrigen Abends hat Apple mittlerweile auch eine Reihe von Software-Updates ver├Âffentlicht. F├╝r aktuelle iPhone, iPad und iPod touch Modelle steht ab sofort iOS 9.3 zum Download bereit, f├╝r Macs gibt es OS X 10.11.4 im Mac App Store und auch tvOS des Apple TV (4. Gen.) sowie watchOS der Apple Watch machen einen kleinen Versionssprung.

Apple hat im Anschluss an die Vorstellung des iPhone SE (ÔÇ×SEÔÇť steht im ├ťbrigen tats├Ąchlich f├╝r ÔÇ×Special EditionÔÇť wie Apples Marketing-Chef Phil Schiller mittlerweile best├Ątigte) und des iPad Pro 9,7 Zoll auch eine Reihe relevanter Software-Updates f├╝r seine vier Plattformen ver├Âffentlicht. Nach einer mehrere Monate andauernden Beta-Phase stehen somit ab sofort iOS 9.3, OS X 10.11.4, tvOS 9.2 und watchOS 2.2 f├╝r alle Apple-Nutzer zum Download bereit.Das umfangreichste Update unter den genannten vier Aktualisierungen ist iOS 9.3. Die neueste iOS-Version bringt neben Fehlerbehebungen und Sicherheitspatches beispielsweise einen Multi-User Modus f├╝r iPads mit, der vor allem f├╝r die Verwendung der Apple-Tablets in Bildungseinrichtungen n├╝tzlich sein soll, eine leicht ├╝berarbeitete Notizen-App, bei der der Zugriff auf Inhalte nun mit einem Passwort beziehungsweise dem eigenen Fingerabdruck gesch├╝tzt werden kann, und der sogenannte Night Shift Modus, der daf├╝r sorgt, dass das Display nachts eine deutlich w├Ąrmere Farbpalette darstellt, was sich Studien nach positiv auf das Schlafverhalten auswirken soll. Hinzu kommen au├čerdem einige Ger├Ąte-spezifische Anpassungen f├╝r das iPad Pro und das iPhone 6s (Plus). Bei den iPhone-Topmodellen wurden unter anderem f├╝r mehrere vorinstallierte Apps neue 3D Touch Shortcuts hinzugef├╝gt.

OS X 10.11.4 enth├Ąlt ebenfalls diverse Bugfixes und Sicherheitsflicken, die Liste der neuen Features ist aber deutlich k├╝rzer als bei iOS 9.3. So hat Apple diesbez├╝glich dem Mac-Betriebssystem lediglich die Passwort-Funktion f├╝r die Notizen-App sowie Unterst├╝tzung f├╝r Live Fotos in den Programmen Nachrichten und Fotos spendiert. Bei tvOS 9.2 sind die f├╝r Nutzer sichtbaren ├änderungen dann schon wieder etwas zahlreicher. Wer einen Apple TV der 4. Generation sein eigen nennt und das Update installiert, hat ab sofort die M├Âglichkeit, Texteingaben - inklusive Passw├Ârter und Benutzernamen - mit Hilfe der neuen Diktierfunktion vorzunehmen. Au├čerdem bringt das tvOS Update beispielsweise Unterst├╝tzung f├╝r die Kopplung von Bluetooth-Tastaturen mit, Apps lassen sich nun in Ordnern zusammenfassen und Nutzer k├Ânnen via Siri-Sprachbefehl jetzt auch ganz gezielt nach bestimmten Apps im App Store suchen.Das wohl kleinste Update unter den j├╝ngsten Apple-Ver├Âffentlichungen stellt schlie├člich watchOS 2.2 dar. Die neue Software f├╝r die Apple Watch bringt eine aktualisierte Maps-App mit, die nun auch die Suche nach bestimmten Orten in der N├Ąhe zul├Ąsst, und gibt Nutzern die M├Âglichkeit, ein einzelnes iPhone nicht mehr nur mit einer, sondern gleich mehreren Apple Watches zu koppeln.

Die aktuellen Versionen von Apples Software-Plattformen iOS, OS X und tvOS k├Ânnen ab sofort direkt auf den daf├╝r geeigneten Ger├Ąten heruntergeladen werden. Bei watchOS 2.2 muss der Aktualisierungsprozess wie von Apple Watch Updates gewohnt ├╝ber ein iPhone gestartet werden.Apple hat heute nicht nur ein neues iPhone, sondern auch ein brandneues iPad Pro angek├╝ndigt. Genau wie das bereits erh├Ąltliche 12,9 Zoll iPad Pro bietet die Neuvorstellung einen leistungsstarken A9X Prozessor, einen Smart Connector und Apple Pencil Unterst├╝tzug, wartet allerdings zugleich mit einem deutlich kleineren 9,7 Zoll Display auf.Apple hat heute Abend im Rahmen einer Veranstaltung auf dem eigenen Firmencampus im kalifornischen Cupertino ein brandneues iPad Pro vorgestellt, das ein 9,7 Zoll gro├čes Display besitzt. Das Tablet ist somit deutlich kleiner als das Ende 2015 auf dem Markt eingef├╝hrte iPad Pro mit 12,9 Zoll Display, bietet aber im Prinzip dieselben Features - Smart Connector, Apple Pencil Unterst├╝tzung, vier Lautsprecher - und wartet sogar mit Extras gegen├╝ber dem gro├čen Bruder auf.

Wie die Vorstellung des neuen Modells heute gezeigt hat, versucht Apple mit der iPad Pro Familie nicht mehr l├Ąnger nur bisherige iPad-Nutzer von einem Upgrade zu ├╝berzeugen, sondern gezielt auch Windows-Nutzer anzusprechen, die einen mehrere Jahre alten PC Zuhause stehen haben. Die Kombination aus Leistungsf├Ąhigkeit, hochaufl├Âsendem Retina-Display, Funktionen wie der ansteckbaren Tastatur oder der Stifteingabe via Apple Pencil sowie die Simplizit├Ąt von iOS sollen ganz unterschiedliche Kundenkreise ├╝berzeugen. Die Message von Apple ist ganz eindeutig: Das iPad Pro ist vielseitig einsetzbar und kann bei Bedarf auch einen PC ersetzen. Ob sich diese Strategie im Laufe dieses Jahres f├╝r die Kalifornier auszahlen wird, bleibt abzuwarten, zweifellos sind aber sowohl das bereits erh├Ąltliche als auch das neue iPad Pro edle Premium-Ger├Ąte mit beeindruckenden Spezifikationen.

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Aufgrund der Display-Gr├Â├če ist das iPad Pro 9,7 Zoll von seinem ├Ąu├čeren Erscheinungsbild her nat├╝rlich dem iPad Air 2 sehr ├Ąhnlich, wird dieses jedoch nicht in der Line-up ersetzen. Stattdessen verkauft Apple das Air 2 in Zukunft einfach etwas g├╝nstiger als bisher. F├╝r das neue, kleinere iPad Pro beginnen die Preise hierzulande bei 689 Euro. K├Ąufer erhalten zu diesem sicherlich gehobenen Preispunkt ein 9,7 Zoll Tablet mit 32 Gigabyte Flash-Speicher, Touch ID, Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac und Bluetooth 4.2 sowie pfeilschnellem Prozessor.Das iPad Pro 9,7 Zoll wartet wie das iPad Air 2 mit einem 240 x 169,5 x 6, 1 Millimeter messenden Chassis auf und bringt 437 Gramm beziehungsweise 444 Gramm (LTE-Version) auf die Waage. Im Geh├Ąuseinneren steckt der Apple A9X Chipsatz, der zusammen mit dem iPad Pro 12,9 Zoll sein Marktdeb├╝t gab und zwei sehr flotte CPU-Kerne sowie eine PowerVR Series7XT Grafikeinheit integriert. Nicht bekannt ist bislang mit welchen Taktraten Apple die CPU- und GPU-Einheit des A9X im kleinere iPad Pro betreibt. Gut vorstellbar, dass diese im 9,7 Zoll Modell etwas niedriger ausfallen, um Apple die M├Âglichkeit zu geben, Faktoren wie Hitzeentwicklung und Akkulaufzeit besser kontrollieren zu k├Ânnen. Ebenfalls unklar ist die Gr├Â├če des Arbeitsspeichers im neuen iPad Pro, weil Apple diese nicht angibt. Im 12,9 Zoll Modell sind 4 Gigabyte LPDDR4 RAM verbaut.

Zus├Ątzlich zu den leistungsf├Ąhigen Komponenten, die wir vom 12,9 Zoll iPad Pro kennen, bringt die 9,7 Zoll Variante aber auch ganz neue Features mit. So reagiert das kleinere Modell allzeit auf den Sprachbefehl ÔÇťHey SiriÔÇŁ und Apple verbaut beispielsweise ein Display, das zum einen wieder mit Timing Controller daherkommt, zum anderen aber nicht nur den sRGB, sondern gleich den DCI-P3 Farbraum abdeckt und au├čerdem dank zweier Umgebungslichtsensoren Helligkeit und Farbtemperatur automatisch den gerade aktuellen Umweltgegebenheiten anpassen kann (True Tone Display).Ebenfalls ein Upgrade im Vergleich zum gro├čen iPad Pro stellt die Kameratechnik der 9,7 Zoll Variante dar. Apple verbaut eine 12 Megapixel Hauptkamera mit True Tone Flash auf der R├╝ckseite, die 4K-Videoaufnahmen erlaubt, sowie eine 5 Megapixel Frontkamera, vermutlich also genau dieselben Kameramodule wie sie beim iPhone 6s zu finden sind. Zum Vergleich: Das 12,9 Zoll Modell muss sich mit einer 8 Megapixel Hauptkamera und einer 1,2 Megapixel Frontkamera begn├╝gen.

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Analog zum gro├čen Bruder wird Apple auch f├╝r das iPad Pro 9,7 Zoll den 110 Euro teuren Apple Pencil sowie ein 169 Euro teures Smart Keyboard, das via Smart Connector angeschlossen werden kann, als Zubeh├Âr vertreiben. Weitere Accessoires sind das Smart Cover aus Polyurethan f├╝r 59 Euro und die iPad Pro Silikon-H├╝llen f├╝r 59 Euro.Gem├Ą├č offiziellen Angaben werden Interessenten das iPad Pro 9,7 Zoll genau wie auch das iPhone SE ab Donnerstag, den 24. M├Ąrz 2016 in den Farbvarianten Silber, Space Grau, Gold sowie Ros├ęgold vorbestellen k├Ânnen. Die Auslieferung soll dann ab dem 31. M├Ąrz 2016 erfolgen. Wie schon weiter oben im Text kurz erw├Ąhnt beginnen die Preise in Deutschland bei 689 Euro (UVP). Daf├╝r erhalten K├Ąufer das 32 Gigabyte Wi-Fi-Modell. F├╝r 869 Euro gibt es dieselbe Modellvariante auch mit 128 Gigabyte Speicher oder f├╝r 1049 Euro sogar - und das eine Neuheit f├╝r Apples iOS-Hardware - mit satten 256 Gigabyte Speicher. Wer das iPad Pro 9,7 Zoll schlie├člich auch inklusive LTE-Modem m├Âchte, muss zu den genannten Preisen noch einmal je 150 Euro hinzurechnen.