Neben den genannten Änderungen bringt die neue iOS-Version auch die nötigen Anpassungen fĂŒr kurz vor dem Marktstart stehende Apple-Produkte mit, sprich die 4. Generation des Apple TV und das iPad Pro. Das neue Apple TV Modell, am dem tvOS lĂ€uft und welches Interessenten ab dem kommenden Montag vorbestellen können werden, benötigt iOS 9.1, um von einem iOS-GerĂ€t aus eingerichtet werden zu können.Huawei wird Anfang November ein weiteres Android-Smartphone auf den deutschen Markt bringen. Das neue Modell heißt ShotX und bietet Hardware der gehobenen Mittelklasse zu einem attraktiven Preis von rund 350 Euro. Besonderes Ausstattungsmerkmal des GerĂ€ts ist das ausklappbare und damit schwenkbare Kameramodul auf der RĂŒckseite.Das ShotX ist ein elegantes LTE-Smartphone, welches mit einem 5,2 Zoll großen Full HD Display und Abmessungen von 141,6 x 71,2 x 7,8 Millimetern aufwartet sowie 156 Gramm auf die Waage bringt. Angetrieben wird es von dem Octa-Core-Prozessor Qualcomm Snapdragon 616, der mit seinen acht ARM Cortex A53 CPU-Kernen, die mit einer Taktfrequenz von bis zu 1,7 Gigahertz arbeiten, und der integrierten Adreno 405 GPU zur aktuellen SoC-Mittelklasse zĂ€hlt. Des Weiteren stecken im Chassis ein relativ großer 3100-mAh-Akku, 2 Gigabyte RAM und 16 Gigabyte Flash-Speicher. Letzterer kann optional via microSD-Karte zusĂ€tzlich erweitert werden.

Das Ausstattungshighlight des Smartphone ist Huaweis Marketing nach die „Flip-Camera“ mit 13-Megapixel-Sensor und Dual-LED-Blitz auf der RĂŒckseite. Dank des implementierten Drehmechanismus kann das Kameramodul bei Bedarf auch fĂŒr Selfies oder Videotelefonie genutzt werden. Eine zweite, separate Frontkamera hat das GerĂ€t dementsprechend nicht. DarĂŒber hinaus unterstĂŒtzt das ShotX natĂŒrlich gĂ€ngige Kommunikationsstandards wie Single-Band-WLAN nach 802.11 b/g/n oder Bluetooth 4.0, ist Dual-SIM-fĂ€hig und hat auch einen Fingerabdrucksensor zu bieten, der seitlich am GerĂ€t sitzt und mit dem sich auch die Kamera aktivieren lĂ€sst.Huawei wird das ShotX hierzulande in den Farboptionen Coastal Gold, Isle Blue und Polar White ab dem 2. November 2015 verkaufen. Die unverbindliche Preisempfehlung betrĂ€gt 349 Euro. Damit ist das ShotX in Deutschland mehr als 200 Euro gĂŒnstiger als das ebenfalls jĂŒngst angekĂŒndigte und sehr Ă€hnlich ausgestattete HTC One A9. Das Huawei-GerĂ€t kommt ab Werk allerdings noch mit Android 5.1.1 Lollipop und nicht wie das HTC-Flaggschiff bereits mit Android 6.0 Marshmallow.

Microsoft hat in der vergangenen Nacht eine weitere Vorschauversion von Windows 10 Mobile fĂŒr Smartphones veröffentlicht, die Windows Insider auf dem „Fast Ring“ ab sofort ausprobieren können. Der neue Build 10572 folgt nur wenige Tage nach Beginn der Verteilung von Build 10549.FĂŒr alle Windows Insider, die jetzt hoffen, dass Build 10572 mit weniger Aufwand installiert werden kann als zuvor Build 10549, vorne weg die enttĂ€uschende Nachricht: Auch fĂŒr die Installation der aktuellsten Windows 10 Mobile Preview muss das zu aktualisierende Smartphone zunĂ€chst mit Hilfe des Windows Device Recovery Tools auf Windows Phone 8.1 zurĂŒckgesetzt werden. Erst danach kann ĂŒber die Windows Insider App der Download von Windows 10 Mobile Build 10572 initiiert werden. Es gibt allerdings Hoffnung auf baldige Besserung, was dieses zwischenzeitliche Ärgernis der Windows 10 Mobile Entwicklung angeht. Microsoft erlĂ€utert in einem Blog-Beitrag, dass intern der Upgrade-Bug, der das umstĂ€ndliche Prozedere fĂŒr Windows Insider nötig macht, mittlerweile behoben wurde und kommende Builds mit einer Versionsnummer grĂ¶ĂŸer als 10575 nicht mehr davon betroffen sein sollen.

Insider, die sich nicht von dem umstĂ€ndlichen Upgrade-Prozess abschrecken lassen, werden laut Microsoft nicht von Build 10572 enttĂ€uscht sein, da die aktuellste Vorschauversion diverse Fehlerbehebungen und mehrere neue Features mitbringt. Im Folgenden erst einmal die Auflistung der wichtigsten Neuerungen:Wie bereits weiter oben im Text erwĂ€hnt und ĂŒblich fĂŒr diese Windows 10 Mobile Previews beinhaltet der neue Build 10572 auch wieder eine Reihe von Bugfixes und Performance-Optimierungen. Beispielsweise soll Cortana im Hintergrund nicht lĂ€nger einen erhöhten Akku-Verbrauch aufweisen, App-Downloads werden nicht mehr blockiert, der AnnĂ€herungssensor funktioniert nun ordnungsgemĂ€ĂŸ und das Action Center soll ab sofort zĂŒgiger regieren.

Der neueste Build wĂ€re allerdings keine Preview, wenn er nicht auch wieder eine Reihe bekannter Probleme beziehungsweise Bugs mitbringen wĂŒrde. Zu diesen gehören unter anderem, dass Fotos nicht ĂŒber Drittanbieter-Apps mit anderen geteilt werden können oder dass auf einigen GerĂ€ten die Telefon-App einfach nicht starten will. Letzteres soll sich durch ein ZurĂŒcksetzen des GerĂ€ts beheben lassen.Eine vollstĂ€ndige Liste mit allen Fehlerbehebungen und bekannten Bugs in Build 10572 der Windows 10 Mobile Preview kann in dem zugehörigem Blogs-Beitrag von Microsoft eingesehen werden. Dort finden sich auch noch etwas detaillierte Beschreibungen zu den neuen Features, alles aber natĂŒrlich auf Englisch.Lenovo hat neben dem High-End-Convertible Yoga 900-13 auch das riesige Tablet beziehungsweise All-in-One-GerĂ€t Yoga Home 900 angekĂŒndigt. Der Desktop-Rechner mit integriertem Akku verfĂŒgt ĂŒber ein 27 Zoll großes Full-HD-Touchscreen (1920 x 1080 Pixel), wird von einem Intel Core-Prozessor der 5. Generation (Broadwell) angetrieben und lĂ€uft selbstverstĂ€ndlich mit Windows 10. Als unverbindliche Preisempfehlung ruft Lenovo mindestens stolze 1699 Euro fĂŒr den deutschen Markt auf.

Advertisement

Mit dem Yoga Home 900 will Lenovo gewissermaßen eine BrĂŒcke zwischen Desktop- und Mobil-PCs schlagen. Das 27-Zoll-GerĂ€t ist zu allererst einmal ein vollwertiger All-in-One, verfĂŒgt aber ĂŒber einen ausklappbaren und in mehreren Stufen verstellbaren Kickstand auf der RĂŒckseite und einen Akku. Dadurch kann wenn nötig fĂŒr ein paar Stunden - bis zu 3 Stunden Akkulaufzeit verspricht der Hersteller - vollstĂ€ndig auf Kabel verzichtet und zu Hause beinahe jeder Einsatzort gewĂ€hlt werden.Im Inneren des 7,6 Kilogramm schweren Yoga Home 900 steckt aktuelle, wenn auch nicht brandneue Technik. Angetrieben wird das GerĂ€t von einem Intel Core i7 Prozessoren der 5. Generation, dem 8 Gigabyte RAM und eine 1 Terabyte fassende Hybrid-Festplatte (SHDD) zur Seite stehen. Optional kann das Riesen-Tablet mit Nvidia GeForce 940A Grafikeinheit erworben werden. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen zĂ€hlen drei USB 3.0 Ports, ein HDMI-Eingang, eine 2-Megapixel-Webcam und UnterstĂŒtzung fĂŒr WLAN nach 802.11ac sowie Bluetooth 4.0.

Um die große Touchscreen-FlĂ€che des Yoga Home 900 fĂŒr mehr als klassischen Windows-Anwendungen attraktiv zu machen, spendiert Lenovo dem GerĂ€t einen zusĂ€tzlichen Nutzungsmodus mit eigener spezieller OberflĂ€che. Wer das Tablet flach auf den Tisch legt, kann dieses AURA 3.0 genannte Interface starten und erhĂ€lt darĂŒber einfachen Zugriff auf Fotos und Videos sowie hunderte von Entertainment-, ProduktivitĂ€ts- und Bildungs-Apps im zugehörigen AURA Store.HTC hat heute Abend in New York City eine neue Smartphone-Serie namens One A vorgestellt, die in Zukunft die bereits bekannte One M Serie ergĂ€nzen wird. Der erste Vertreter der neuen Modellreihe ist das One A9, das unter dem Codenamen „Aero“ bereits seit lĂ€ngerem durch die Netz-GerĂŒchtekĂŒche schwirrte. Genau wie es diverse Leaks andeuteten, ist das One A9 auf den ersten Blick ein waschechter iPhone-6-Klon, bringt aber laut Hersteller ganz eigene Design-Innovationen mit. Wichtig ist außerdem, dass auf dem GerĂ€t ab Werk das neue Android 6.0 Marshmallow lĂ€uft, dem HTC zudem eine aktualisierte Version der hauseigenen Sense-OberflĂ€che spendiert hat.

Advertisement

Genau wie Ă€ltere Modelle der One-M-Reihe und eben die iPhone 6 beziehungsweise 6s Familie verfĂŒgt das One A9 ĂŒber ein Aluminium-Unibody-Chassis. Dieses ist in seiner Form allerdings eindeutig von Apples aktuellen Smartphones inspiriert bis hin zum sich leicht von der RĂŒckseite abhebenden Kameramodul oder der Platzierung eines einzelnen Mono-Lautsprechers an der Unterseite. Nichtsdestotrotz hat HTC aber Feinheiten wie beispielsweise die Antennenanordnung oder die Rundungen an den Displayseiten nach eigenen Vorstellungen umgesetzt. Die Dicke des One A9 gibt das taiwanische Unternehmen mit 7,2 Millimeter, das Gewicht mit 143 Gramm an. Das Display ist mit einer Bilddiagonale von 5 Zoll grĂ¶ĂŸer als das des iPhone 6/6s, löst mit Full HD (1920 x 1080 Pixel) auf und verwendet AMOLED-Technik.

Advertisement

HTC One A9 HTC One A9 HTC One A9 Bildquelle: HTC Im GehĂ€use des neuen HTC-Smartphones arbeitet zwar kein High-End-SoC, mit dem Qualcomm Snapdragon 617 aber immerhin ein aktueller 64-Bit-Chipsatz der gehobenen Mittelklasse, der fĂŒr alle alltĂ€glichen Aufgaben eine mehr als zufriedenstellende Leistung bieten sollte. Der Snapdragon 617 verfĂŒgt ĂŒber insgesamt acht CPU-Kerne vom Typ ARM Cortex A53, von denen vier mit einer Taktfrequenz von bis zu 1,5 Gigahertz und vier mit bis zu 1,2 Gigahertz rechnen. Außerdem integriert das SoC eine Adreno 405 GPU. Dem Qualcomm-Prozessor stehen im One A9 entweder 2 Gigabyte RAM und 16 Gigabyte Flash-Speicher oder 3 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Flash-Speicher (je nach Modellvariante) zur Seite. DarĂŒber hinaus finden im Chassis auch noch ein microSDXC-Kartenslot und ein 2150-mAh-Akku Platz. Letzterer soll dem One A9 bei der Wiedergabe von gestreamten HD-Videos eine Laufzeit von 12 Stunden, wĂ€hrend des Telefonierens ĂŒber das 3G-Netz bis zu 16 Stunden ermöglichen.