Durch die Verwendung der Kombination aus Metalllegierung, Grundierung und Farbe hat LG außerdem eine Möglichkeit gefunden, die Antennenstreifen, die um das GehĂ€use herumgefĂŒhrt werden mĂŒssen, im Gegensatz zu einigen Konkurrenten am Markt unsichtbar zu halten. Über das taktile Feedback, das der Nutzer beim Anfassen des G5 nun verspĂŒrt, kann also zweifellos diskutiert werden, aber zugleich steht außer Frage, dass LG eine respektable Designentscheidung getroffen hat. Die SĂŒdkoreaner merken zudem an, dass es schlicht und einfach falsch sei, zu behaupten, das G5 bestehe nicht komplett aus Metall, da dies ja auch nicht von Autos oder Flugzeugen, die farbig angestrichen wurden, behauptet werde.Ungeachtet der Diskussion um die exakte Beschaffenheit des GehĂ€uses hat das LG G5 ohnehin noch ganz andere innovative Features zu bieten. So verfĂŒgt das Smartphone beispielsweise ĂŒber einen im aktuellen Smartphone-Markt einzigartigen “Magic Slot”, der unter anderem dazu genutzt werden kann, den Akku zu wechseln oder aber auch den Funktionsumfang des Smartphones mit unterschiedlichen Modulen zu erweitern.

Auch wenn Unternehmen wie Microsoft, Dell oder Lenovo mittlerweile gezeigt haben, dass es auch fĂŒr die alteingesessenen Spieler im PC-Mark möglich ist, schicke, leichte und hochwertig verarbeitete Notebooks oder 2-in-1-GerĂ€te anzubieten, wird das Design von Apples MacBook-Familie nach wie vor als branchenfĂŒhrend angesehen. Dies will HP nun trotz weiterhin schrumpfender PC-Absatzzahlen und zugleich knallharter Konkurrenzsituation in diesem GeschĂ€ftsfeld Ă€ndern. Das US-Unternehmen plant in KĂŒrze die Vorstellung einer neuen Notebook-Sensation.

Wenn es nach HPs Chef der PC-Sparte, Ron Coughlin, geht, dann wird HP jetzt das Innovationszepter von Apple ĂŒbernehmen. So jedenfalls lautet die Kampfansage von Coughlin, die er gegenĂŒber dem Wall Street Journal abgegeben hat. NatĂŒrlich klingen diese Worte zunĂ€chst einmal sehr gewagt, aber einige aktuelle HP-Produkte wie beispielsweise das auf den GeschĂ€ftskundenmarkt fokussierte Elitebook Folio G1 geben ihnen schon mal eine gewisse Nachhaltigkeit. Die neueste Entwicklung HPs, ein geheimnisvolles Notebook das morgen der Weltöffentlichkeit gezeigt werden wird, soll nun da anknĂŒpfen, aber sogar nochmals dĂŒnner, fortschrittlicher und eleganter sein als das besagte EliteBook Folio. Auf diesem Weg soll das 12 Zoll Apple MacBook gleich auf mehreren Ebenen ausgestochen werden. Wie sich das neue HP-Notebook aber letztendlich darstellen wird muss fĂŒr den Augenblick noch unbeantwortet bleiben.

Ungeachtet der vielen offenen Fragen steht aufgrund der getĂ€tigten Aussagen von HP schon fest, dass das Unternehmen mit dem kommenden super-flachen Laptop das absolute Premiumsegment des NotebookgeschĂ€fts ins Ziel gefasst hat, um sich dort als fĂŒhrender Spieler zu etablieren. Es liegt auf der Hand, dass von GerĂ€ten fĂŒr diesem Teil des Marktes keine hohen Absatzzahlen zu erwarten sind, allerdings geht es HP hierbei gar nicht primĂ€r um VerkĂ€ufe, sondern vor allem um das Prestige und darum, werbewirksam von sich als Design- und Innovations-Leader aufmerksam zu machen. Nicht ungleich Apple also gewissermaßen.Die technischen Details zum neuen Vorzeige-Notebook von HP und was es fĂŒr Features zu bieten hat wird es bereits in einigen Stunden aus erster Hand geben. Den vorliegenden Informationen nach ist geplant, das Premium-GerĂ€t morgen im Rahmen der International Luxury Conference der New York Times in Versailles, Frankreich zu enthĂŒllen. Wir werden natĂŒrlich alle Einzelheiten zu dem Produkt liefern, sobald sie verfĂŒgbar sind.

Huawei wird am kommenden Mittwoch, den 6. April 2016 der Weltöffentlichkeit sein neues Flaggschiff-Smartphone P9 prĂ€sentieren. Nachdem bereits in den vergangenen Monaten Spezifikationen und Bilder zu dem GerĂ€t durchgesickert waren, machen kurz vor dem Event noch einmal frische Leaks die Runde im Netz. So erhalten wir unter anderem den bislang besten Blick auf die RĂŒckseite des P9 beziehungsweise die dort eingelassene Kameratechnik mit gleich zwei Modulen, die in Kooperation mit Leica entwickelt wurde, und bezĂŒglich der wichtigsten restlichen technischen Details bleiben nun auch praktisch keine Fragen mehr offen. Schon einige Wochen ist es her als Huawei und der Kamera-Spezialist Leica eine strategische Partnerschaft ankĂŒndigten. Ende Februar gaben die beiden Unternehmen bekannt, kĂŒnftig gemeinsam innovativer Lösungen im Bereich Smartphone-Fotografie entwickeln zu wollen. Damals war aber natĂŒrlich noch nicht eindeutig klar, dass bereits das nĂ€chste Flaggschiff des chinesischen Smartphone-Herstellers mit Technik von Leica aufwarten wĂŒrde. Zweifel daran gibt es aufgrund des neuen Presse-Renders jetzt aber nicht mehr. Den vorliegenden Informationen nach sollen die beiden Kameramodule des P9 zudem Objektive mit asphĂ€rischen Linsen, einer LichtstĂ€rke von 2,2 und einer Brennweite von 27 Millimetern bieten.

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Abgesehen von dem sehr interessanten Kamerasystem wird der Nachfolger des Huawei P8 aber natĂŒrlich auch andere High-End-Features in die Waagschale werfen. Dank eines heute von WinFuture entdeckten Datenbankeintrags bei GFXBench erhalten wir die BestĂ€tigung dafĂŒr, dass das Smartphone unter anderem ĂŒber ein 5,1 Zoll großes Full-HD-Display (1920 x 1080 Pixel), eine 8 Megapixel Frontkamera, 3 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Flash-Speicher verfĂŒgt. Angetrieben wird es von dem neuen, von Huawei in Eigenregie entwickelten SoC Kirin 955, das vier Cortex-A72 und vier Cortex-A53 CPU-Kerne und eine Mali T880 Grafikeinheit integriert. Schon zuvor war bekannt geworden, dass das P9 ein Metall-Chassis, einen Fingerabdrucksensor und einen 2900-mAh-Akku mitbringen wird.

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Das P9 könnte aber am Mittwoch nicht die einzige Neuvorstellung von Huawei sein. Die GerĂŒchtekĂŒche geht fest davon aus, dass die Chinesen neben dem beschriebenen Flaggschiff auch das im Vergleich dazu etwas abgespeckte und damit gĂŒnstigere P9 Lite sowie das Phablet P9 Max vorstellen werden. DarĂŒber hinaus wird nach wie vor ĂŒber die PrĂ€sentation einer speziellen “Enhanced Edition” des P9 gemunkelt, die ebenfalls das Dual-Kamerasystem plus noch etwas bessere Spezifikationn als die “normale” P9-Version bieten soll.Microsoft hat wĂ€hrend eines Vortrages auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz Build 2016 letzte Woche eine interessante neue Funktion des kommenden Windows 10 Anniversary Updates demonstriert. Sobald das große Feature-Update im kommenden Sommer veröffentlicht wurde, werden Android-Nutzer die Möglichkeit haben,eingehende Android-Benachrichtigungen auf ihren Windows 10 PC zu spiegeln.

Microsoft hat im Rahmen der Entwicklerkonferenz Build 2016 in der vergangenen Woche das Windows 10 Anniversary Update angekĂŒndigt, das im kommenden Sommer diverse Neuerungen fĂŒr die Microsoft-Plattform mitbringen wird. Ein wichtiges Thema bei der Vorstellung des großen Updates war die Offenheit gegenĂŒber anderen Plattformen, die Microsoft bei der Entwicklung an den Tag legt. Neben der Implementierung eines vollwertigen Linux-Subsystems plus Unix Bash Shell baut Microsoft auch Android-spezifische Funktionen in Windows 10 ein.Da Android die erfolgreichste Mobil-Plattform der Welt und Windows das am hĂ€ufigsten genutzte Desktop-Betriebssystem ist, macht Microsofts “Cross Platform”-Initiative durchaus Sinn. Android-Nutzer können sich nach Erscheinen des Anniversary Updates beispielsweise alle auf dem Smartphone eingehende Benachrichtigung auf Wunsch auch auf ihrem Windows 10 PC anzeigen lassen. Außerdem wird es möglich sein, direkt unter Windows 10 mit den Android-Benachrichtigung zu interagieren - diese also etwa zu verwerfen -, und die Interaktion wird umgehend auf das Smartphone weitergeleitet. Ein abermaliges Verwerfen derselben Benachrichtigung auf dem Smartphone ist also dann nicht mehr nötig.

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Das beschriebene Zusammenspiel zwischen Android-GerĂ€ten und der kommenden Windows 10 Version wird unter anderem durch Modifikationen am Action Center ermöglicht. Microsoft spendiert dem Action Center nĂ€mlich eine Cloud-Anbindung, was unter anderem bedeutet, dass sich kĂŒnftig Einstellungen und Benachrichtigungen des Action Centers ĂŒber mehrere Windows 10 GerĂ€te hinweg synchronisieren lassen. Vergleichbares bietet Microsoft bereits fĂŒr mehrere andere Bereiche der Windows 10 OberflĂ€che, darunter etwa das StartmenĂŒ, das gewĂ€hlte Farbschema oder das Hintergrundbild.Auf dem Android-Smartphone muss der Nutzer die Cortana-App installieren, um die Synchronisation mit einem Windows 10 PC zu erlauben. Zudem muss in der App dasselbe Microsoft-Account hinterlegt werden, das auch unter Windows 10 genutzt wird. Ist auch dieser Schritt geschafft, wird die Cortana-App unter anderem in der Lage sein, das Weiterleiten der Benachrichtigungen zu ĂŒbernehmen. Auf einem Windows 10 PC werden diese Benachrichtigungen dann nicht nur angezeigt, sondern Nutzer können laut Microsofts Build-Vortrag (wirklich interessant wird es im Video ab 16:30) sogar direkt aus dem Windows 10 Action Center heraus auf eingehende SMS antworten.

Die AnkĂŒndigung dieser neuen “Cross Platform”-FunktionalitĂ€t von Windows 10 ist im Kontext der Build 2016 nur einer von diversen Hinweisen, die zeigen, wie sehr Microsoft mittlerweile daran interessiert ist, Windows-Nutzern Möglichkeiten an die Hand zu geben, die es erlauben, mit alternativen Mobil-Plattformen wie Android und iOS bestmöglich zu interagieren. Parallel dazu gab es wĂ€hrend der Entwicklerkonferenz praktisch keine nennenswerten News zu Windows 10 Mobile, was aber nicht bedeutet, dass die Redmonder ihre eigene Mobil-Plattform aufgegeben haben. Microsoft will aber erst in Zukunft wieder verstĂ€rkt den Fokus auf diesen bislang wenig erfolgreichen Windows 10 Ableger legen.Apple hat nur etwas mehr als eine Woche nach iOS 9.3 ein weiteres iOS-Update fĂŒr iPhones und iPads veröffentlicht. Die neue Version 9.3.1 wird allen iOS 9 Nutzern empfohlen und soll den Fehler beheben, der dazu fĂŒhren konnte, dass das AnwĂ€hlen von Web-Links auf diversen GerĂ€ten zu einem Absturz des Browsers Safari, von Apple Mail oder anderen Apps fĂŒhren konnte.